Endlich...18...Führerschein... und mein erstes eigenes Motorrad: eine 175 Yamaha Enduro. Bald konnte ich ein paar PS mehr nicht widerstehen und nannte eine Yamaha XT 500 mein eigen, viel Spaß auf der Straße und im Gelände. Bis dann die erste Straßenmaschine in der Garage stand. Wieder eine Yamaha-eine XJ 500, die mich quer durch Deutschland begleitet hat. Was dann folgte, war die erste Bekanntschaft mit einer Italienerin. Es war Liebe auf den ersten Blick und nach einer Probefahrt wußte ich, daß ich mir schon immer einen V-Twin in einem Gitterrohrrahmen gewünscht habe. Bald hatte ich die Ducati 900 SS in der Garage stehen. Es war der Beginn einer langen, guten Freundschaft. Am Anfang mit vielen Ecken und Kanten, doch mit jedem Kilometer wächst die Freundschaft und der kernige Zweizylinder und das Rasseln der Trockenkupplung wird immer mehr zur Sucht. Ich beginne, mit meinem Motorrad eine Einheit zu bilden und spüre dennoch, daß das Ziel noch lange nicht erreicht ist. So stellte sich mir eine neue Herausforderung und ich erfüllte mir meinen geheimen Wunschtraum zu meiner 900 SS dazu. Seit April 2003 steht neben ihr eine Ducati 916 Monoposto, Farbe rot, Bj. 1995, 115 PS, VMax 230 km/h, mit jetzt 38.937 km.
Nach einer wetterlaunischen Motorradsaison 2005 war auch die Saison 2006 am Anfang nicht gerade von besonders gutem Wetter geprägt. Die ersten Ausflüge nach dem ewig langen Winter fanden sehr warm bekleidet und in Richtung Berge noch neben den letzten Schneeflecken statt. Bis dann im Juni 2006 endlich eine herrlich lange Schönwetterperiode begonnen hat. Temperaturen jenseits der 30 Gradmarke verursachten den einen oder anderen schweißtreibenden Motorradausflug und endlich war es auch möglich in Richtung Berge und Pässe zu fahren, ohne fast im Schneetreiben zu landen. Das hatten wir an Pfingsten erlebt, als wir uns Anfang Juni zum Mittagessen am Brenner in die warme Stube flüchteten, um einem Schneeschauer bei 6 Grad (plus!) zu entkommen. Nicht viel besser erging es uns bei einer 4-Tages-Spritztour nach Südtirol Mitte August, mit dem Unterschied, dass es am Brenner dieses Mal „nur“ in Strömen regnete. Aber ab Sterzing dann endlich bestes Motorradwetter.
Jetzt ist der verregnete und kalte August schon fast vorbei und wir hoffen alle auf einen schönen, sonnigen und warmen Herbst. Die kurvenreichen Straßen im Bayerischen Wald und im Altmühltal, das Lechtal und das Tannheimer Tal möchte ich noch erkunden, und auf alle Fälle einen Ausflug ins Namlos Tal machen. An einem Renntraining möchte ich, nach dem Salzbugring im Juni auch noch teilnehmen und freue mich jetzt schon auf die kommenden Motorradausflüge in diesem Jahr…
Reifen...womit wir wieder beim Thema sind,
das für jeden Motorradfahrer eine sehr wichtige Stellung
einnimmt. Die Wahl der Reifen kann nach verschiedenen Kriterien
getroffen werden.
Zuerst stellt sich die Frage nach dem hauptsächlichen Einsatzbereich
der Reifen, ob Straße, Rennstrecke, oder ein guter Reifen
für beide Beläge, der wohl einen Kompromiß zwischen
Grip, Haltbarkeit und Fahrverhalten bei Nässe eingeht.
Wichtig auch die Frage nach dem Reifenabrieb, da wir wohl nicht
bereit sind, alle 2000 Kilometer einen neuen Satz Reifen aufzuziehen.
Vor allem da diese 2 schwarzen, runden und wichtigsten Teile
an unserem Motorrad auch nicht gerade unbedingt ein Schnäppchen
sind. Ist die Wahl für die neuen Reifen gefallen, ist es
damit noch nicht getan, was unbedingt dabei sein sollte ist
die Reifenfreigabe des Reifenherstellers für das eigene
Motorrad. Wird diese wichtige Unbedenklichkeitsbescheinigung
mitgeführt müssen die Reifen nicht in die Fahrzeugpapiere
eingetragen werden.
Wichtige Infos rund um das Thema Reifen, Hersteller-freigaben
und An-und Umbauten findet Ihr unter: Infos!
Immer wieder frage ich mich, gibt es wirklich
so wenig Mädels, die sportlich auf zwei Rädern unterwegs
sind, oder übersehe ich sie alle auf den vielen Kilometern
die ich jedes Jahr fahre. Ob bei Tankstopps, Pausen oder beim
Halt zum Kaffeetrinken, fast immer kommt unter dem Helm ein
Männerkopf zum Vorschein. Nicht nur bei den - zugegeben
nicht so zahlreich gefahrenen Ducs, sondern auch auf allen anderen
Sportlern, halte ich Ausschau nach Euch Frauen, die Ihr die
gleiche Leidenschaft habt wie ich - mit einem sportlichen Bike
flott auf den Straßen unterwegs zu sein.
Wer Lust hat kann sich gerne mit einer kleinen Visitenkarte
hier auf dieser Homepage präsentieren. Siehe - Girls Only
-
Z.B. Ein Bild von Euch und Eurer Maschine oder nur Maschine
mit einem kleinen Text wie Ruf- oder Spitzname, Ort oder u.
Land, e-mail, was für ein Bike Du fährst, Deine Erfahrungen,
u.s.w. je nach Lust u. Laune. Es wäre super wenn sich zahlreiche
Bikerinnen aus nah und fern hier auf dieser Seite zusammenfinden.
Herzliche Grüße und gute Fahrt
Ilona.
Kein Reisebericht und keine Tourenvorschläge -
davon gibt es schon genug - ein paar Eindrücke von unserem Urlaub
in der Toscana im Juni 2005.
Anreise:
In zwei Etappen mit Zwischenstopp im Schoberhof bei Klausen.
Am zweiten Tag bei großer Hitze über Modena,Bologna, Imola und
den Passo Muraglione ( wohl der Kesselberg der Toscaner ) via
Kloster Vallombrosa zu unserem Feriendomizil in Regello-Cascia.
Unterkunft:
Einfach klasse unser Appartement! Genial gelegen ( 35 Kilometer
von Florenz entfernt ) als Ausgangspunkt für unsere geplanten
Touren. Supermarkt in der Nähe. Anlage mit Pool fast für uns
alleine und die Vermieter waren gastfreundlich und hilfsbereit,
dass es eine Freude war.
Wetter:
Wie nicht anders zu erwarten, südlich vom Brenner, Sonne satt
mit Temperaturen zum Schwitzen. Zum Motorradfahren ab späten
Vormittag fast zu heiß, aber am Pool unter dem Sonnenschirm
mit einem Glas Wein absolut zum aushalten, genießen, ausruhen…
Touren und Straßen:
Wir sind wunderschöne Touren durch eine herrliche italienische
Landschaft gefahren. Wald so weit das Auge schauen kann, Kurven
dass einem schwindlig wird und Florenz, das absolute Highlight…
Heimreise:
Abfahrt in der Früh um kurz nach 8.00h, um der größten Hitze
zu entfliehen. Gleich bei Florenz auf die Autobahn bis kurz
nach Verona, dort auf die herrlichen Landstraßen im Trentino
bis kurz vor Brixen. Pause mit einem letzten Espresso, 2-3 Liter
Aqua Minerale und auf zum Endspurt Richtung Heimat. [Bilder]
Bassano del Grappa, Pedavena, Team Pompone Italia...was erwartet
eine Duc-Fahrerin, wenn Sie mit diesen wohlklingenden italienischen
Worten gefragt wird, ob sie über´s Wochenende mitfährt auf ein
Ducati-Treffen in Italien???
Um es gleich vorweg zu nehmen: ein wunderbares Fest mit hunderten
von italienischen Zweizylindern und Gleichgesinnten in der alten
Brauerei von Pedavena!!
Anlass war das Jubiläumsfest vom Pompone, der Club des italienischen
Motorrads.„Ein Tag zu Ehren des italienischen Motorrads und
seiner Welt.“
Auch aus Deutschland waren viele Freunde des italienischen Motorrads
angereist auf den Festplatz in der Brauerei Pedavena, gelegen
irgendwo zwischen Trento und Padova. Mit dabei auch eine Gruppe
von 10 Ducatis und einer Benelli aus dem Raum München, organisiert
von Ducati Beyreuther in Oberhaching. Einige bereits „alte Hasen“
bei diesem Treffen, die anderen das erste Mal dabei. Aber alle
hatten wir einen Riesenspaß, was auf den Bildern [
klick] nicht zu übersehen ist. Auch ich war bestimmt nicht
das letzte Mal dabei!

